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Artikel-Archiv: Rezension

Micha Schlüter – Schimpanse & Kanone

Veröffentlicht am 2. Januar 2019 von Alina

Gypsy Swing mit Django Reinhardt Attitüden, zarter Zupf, ruhige Töne, Gesang in Liedermachermanier und dann wieder unerwartet jazzige und poppige Beats erwarten die Hörer von ,,Schimpanse & Kanone‘‘, dem nun dritten Album von Micha Schlüter. Der neuste Silberling ist mit seinen 14 Titeln nicht nur lang, sondern auch sehr vielseitig. Gefühlsbetont, reflektierend und dann mal wieder losgelöst, aber auf jeden Fall tanzbar. Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Allgemein, Rezension“ | Schlagwörter: Liedermacher, Micha Schlüter, Schimpanse & Kanone, Swing, Timezone Records | Kommentar abgeben

The Scarlet Scallywags – Dust & Duty (2018)

Veröffentlicht am 28. Dezember 2018 von Marie

Die Scarlet Scallywags, das sind Benedict Dahm, Bianca Freitag, Lea Frölunda und Paddy Kasmoli - vier leidenschaftliche Musiker aus Münster. Das 2016 gegründete Quartet veröffentlichte im Oktober 2018 seine Debüt-Platte „Dust & Duty“. Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: Country, Folk, Folk-Musik, Malochermukke, Roadtripmusic | Kommentar abgeben

Nanna Larsen – Downstream Livin‘ (2018)

Veröffentlicht am 26. Dezember 2018 von Folkaholix
Nanna Larsen - Downstream Livin' (2018)

Mit „Downstream Livin‘“ präsentiert Nanna Larsen ihr drittes Album. Die Liedermacherin dänischer Herkunft wird konterkariert die bisweilen depressiv anmutende Weltentrücktheit ihres namenhaften Landsmannes Kierkegard mit ihrer – selbst derart ausgewiesenen – Mischung aus Americana, Folk und Pop. Wobei letztgenannter Stilimpuls der maßgeblichere ist. Insgesamt bleibt „Downstream Livin‘“ ein Album aus dem Genre „Pop“. Das ist per se weder schlecht- noch gutzuheißen. Für meinen Geschmack lässt der Silberling Eindrücklichkeit vermissen, gleichwohl – den übermäßigen Gesangshall ungeachtet – das Gesamtwerk von tadelloser Qualität ist. Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: Downstream Livin', Nanna Larsen | Kommentar abgeben

Cul na Mara – The World is Colourful (2018)

Veröffentlicht am 16. Dezember 2018 von Folkaholix
Cul na Mara - The World is Colourful (2018)

Als dreifach Nominierte des Deutschen Rock- und Poppreises 2018 eröffnen Cul na Mara ihr aktuelles Album „The World is Colourful“ mit zünftigem Folk-Rock. Der dritte Silberling der Formation fasst zehn Titel auf einer Länge von 40 Minuten und ist mit Highland Pipes, Flöten, Mandoline, Bouzouki, Akkordeon, E-Gitarren, E-Bass und Schlagzeug artgerecht ausgestattet. Die Stärke der Formation und seines Albums speist sich vor allem aus der unkonventionellen Arbeit der vielstimmigen Gesänge sowie den diffizilen und dennoch nie ermüdenden Arrangements. Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: Cúl na Mara, Deutscher Rock- und Pop-Preis, The World is Colourful | Kommentar abgeben

Tone Fish – Open your eyes (2019)

Veröffentlicht am 12. Dezember 2018 von Folkaholix
Tone Fish - Open your eyes (2019)

„Identität kann zunächst in zwei Hinsichten betrachtet werden als Eigenschaft und Fähigkeit sprach- und handlungsfähiger und als Eigenschaft und Fähigkeit von Gruppen, sich im zeitlichen Wandel ohne Einbuße an innerer und äußerer Glaubwürdigkeit zu behaupten und zugleich zu ändern.“ (Klaus Bergmann) Tone Fish beweisen eindrucksvoll, wie viel Wandel möglich ist, ohne sich selbst zu verlieren. Tone Fish liefern den Beweis, dass Wandel der grundsätzlichste Anspruch kreativer Menschen ist, um sich treu zu bleiben. Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: Des Spielmanns Stolz, Hameln, Michaela Jeretzky, Open your eyes, Over in Dover, Rat City Folk, Stefan Gliwitzki, Tone fish | Kommentar abgeben

Malte Vief & HeavyClassic Ensemble – Kammer (2018)

Veröffentlicht am 30. November 2018 von Folkaholix
Malte Vief - Kammer

Der großartige Victor Hugo hat geschrieben: „Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.“ Dieser vielzitierte Satz erfährt insbesondere in Instrumentalmusik eine adäquate Übersetzung. In diesem Jahr haben Malte Vief & [das] HeavyClassic Ensemble das Album „Kammer“ veröffentlicht. Den ersten Teil einer Reise seiner Interpreten durch das eigene Leben. „Kammer“ ist ein Virtuosum. Das Album strotzt vor Raffinesse, spielerischer Perfektion und kleidet sich in eine spielerische Leichtigkeit, die die Kunst seiner Hervorbringer nur erahnen lassen kann. Da Album ist musikgewordene Emotion – ein tragisches, leichtfüßiges und wundervolles Abbild von Alltäglichkeiten, deren Zauber alles Große und Kleine eines Lebens in sich vereint. Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: Heavy Classic Ensemble, Indie International Songwriting Contest, Kammer, Malte Vief, Malte Vief & HeavyClassic Ensemble, Songdoor International Songwriting Competition | Kommentar abgeben

Schëppe Siwen – Sprëtztour (2018)

Veröffentlicht am 26. November 2018 von Folkaholix
Schëppe Siwen – Sprëtztour (2018)

Irgendwo zwischen Ska, Polka, Folk, Rock, Volksmusik und stimmgewordener Spitzbübigkeit ist dieses Album derart vollgepfropft mit Details, dass ein Satthören kaum möglich ist. Und nochmals: So – und kein Stück anders – klingt die Kombination aus Bewährtem und innovativem Folk! (Ein Album mit einem einzigen, nicht-ernstgemeinten Wermutstropfen: Das Abtippen der Punkte über dem "e" ist echt lästig.) Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: Schëppe Siwen, Sprëtztour | 1 Kommentar

Brendan Moneghan – unbroken (2018)

Veröffentlicht am 24. November 2018 von Folkaholix
Brendan Moneghan - unbroken (2018)

Nach seinem 2016er Album „Today Is a Good Day“ meldet sich Brendan Moneghan 2018 mit „unbroken“ zurück. Dabei nimmt sich der 12-Titler deutlich popesker als sein Vorgänger aus und präsentiert demgemäß auf einer Länge von 42 Minuten Folk-Pop in geglätteter und astfreier Gewandung. Insgesamt also eher ein Album, dass sich folkloristischer Elemente bedient, diese aber eher im Rahmen einer Pop-Inszenierung einsetzt. Mit etwas mehr Weihnachtsstimmung in Bauch und Ohr dürfte Moneghans „unbroken“ durchaus ein Hinhörer sein. Etwas mehr Kanten hätten indes nicht geschadet – so denn überhaupt der Fokus ein folkiger sein sollte. Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: Brendan Moneghan, Today Is A Good Day, unbroken | Kommentar abgeben

Tuomas Holopainen – The Life and Times of Scrooge (2014)

Veröffentlicht am 21. November 2018 von Marie

Bekannt ist Tuomas Holopainen wohl vor allem als Keyboarder und kreativer Kopf der finnischen Symphonic Metal Band „Nightwish“. Mit seinem 2014 erschienenen Solo-Album „The Life and Times of Scrooge“ hat er ein musikalisches Werk geschaffen, das gleichermaßen als Soundtrack zum (fast) gleichnamigen Graphic Novel von Don Rosa funktioniert, wie es eine Hommage an selbiges ist. Nun dürfen wir bei diesem Album keinen Metal im Stile von Nightwish erwarten. Im Gegenteil, hier trifft Folk auf Filmmusik. Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: 2014, Alan Reid, Chor, Filmmusik, Folk, Folk-Musik, Irische und schottische Musik, Irish and Scottish Folk, Johanna Kurkela, Klassik, Orchester, Tuomas Holopainen | Kommentar abgeben

Pigeons on the Gate – Chasing Suns (2018)

Veröffentlicht am 15. November 2018 von Folkaholix
Pigeons on the Gate - Chasing Suns (2018)

„Chasing Suns“ ist ein rundum rundes Album. Ein bisschen zu rund vielleicht. Aber was soll das eigentlich sein – dieses „zu rund“? Ein bisschen weniger Pop-Struktur und das Bekenntnis zu den eigenen Fertigkeiten hätten das Album nicht schlechter gemacht. Will sagen: Warum synthetische Streicher? Warum der übermäßige Hall, wo doch Profis am musikalischen Werk sind. Und so wirkt das Album wie eine aalglatte Lord-of-the-Dance-Show nach: Nicht kritisierbar, aber doch auch ein wenig dünnbrustig. Wohl bekommt’s! Diesen Artikel weiterlesen.

Veröffentlicht in „Rezension“ | Schlagwörter: Chasing Suns, Lajescha O'Dubler, Pigeons on the Gate, Queens and Soldiers, Roger O'Dubler, Take the Shot | Kommentar abgeben
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