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Those Poor Bastards – Inhuman Nature (2018)

Veröffentlicht am 8. Mai 2019 von Alina

Wer tief in der Horror/Dark Country Szene Amerikas steckt, dem sollten Those Poor Bastards eventuell etwas sagen. Seit dem ersten Studioalbum ,,Songs of Desperation“ (2005) kann die Band auf eine Vielzahl Veröffentlichungen zurückblicken. Im November des letzten Jahres kam nach der Vorankündigung das nun neunte Album ,,Inhuman Nature“ heraus.
Indes Titel vergangener Alben sich auch nach mehreren Jahren immer mal wieder als Ohrwurm in den Kopf schlichen, scheint es bei diesem Werk anders zu sein. Der Vorgänger ,,Sing it ugly“(2016) hielt durchaus feine Titel und definitiv einen roten Faden bereit, während das neuste Werk doch eher einen schwachen Eindruck macht.

Ein Blick auf die Titel

Der Opener ,,Snake Tongued Deceiver“ knüpft mit dem Boogie-Woogie Rhythmus an das letzte Album und ist ein netter Einstieg. Das Gefühl hält sich über die nächsten zwei Titel konstant. Dann folgt ,,Mosaic Law‚‚, welches mit seinen knapp 51 Sekunden eher wie ein Cowpunk Intermezzo wirken. ,,Never Your Soul‚‚ lehnt im 3/4 Takt wieder an Bekanntes der Band, doch auch hier wirken Effekte wie die Synthesizer am Ende fehl am Platz.
Tracks wie ,,Gates of Hell“, ,,Human Jackals“ wirken lasch und etwas langweilig, auch wenn sie durchaus eingängig sind. Vielleicht auch einfach zu eingängig. ,,I Want To Disappear“ beweist trotz sehr ähnlicher Kriterien noch einen gewissen Ohrwurmfaktor.d

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„Vengeance Trail“ direkt öffnen

Zu Titeln die überraschen zählen ,,Blow Wind“ mit seiner unerwarteten Sanftheit und ,,Scaffold Blues‚‚ der mächtig finster und leider zu kurz erklingt. Der Song tanzt mit den minimalistischen Streichern durchaus aus der Reihe, indes andere Lieder mit den vertrauten Rock/Boogie und Folk Elementen zwischen den anderen Stücken wirklich gut tun.

Es ist nicht das schlechteste Album der Band, aber es erfüllt mit Sicherheit nicht die Erwartungen, die man an den Nachfolger von ,,Sing it ugly“ hatte. Die Dynamik, die den Vorgänger derart attraktiv zu hören machte, fehlt hier leider, auch wenn es durchaus einige gute Titel gibt. Nichtsdestotrotz hat Inhuman Nature eine eigene Note, die vielleicht eine neue Richtung in den Stil der Band bringt.

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Titelliste

01. Snake Tongued Deceiver
02. Cult of Loneliness
03. Vengeance Trail
04. Mosaic Law
05. Never your Soul
06. Heap Bad Medicine
07. Gates of Hell
08. Lonely Dreams
09. Lord Lift This Burden
10. I Want To Disappeard
11. Blow Wind
12. Scaffoald Blues
13. Inhuman Nature
14. Human Jackals
15. Can’t Stop Crying

Dieser Artikel wurde in „Allgemein, Rezension“ mit den Schlagwörtern Inhuman Nature, Those Poor Bastards von Alina veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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