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Interview mit Joran Elane

Veröffentlicht am 20. Oktober 2014 von Jens Peglow

Weit hinter den Bergen des Nebels liegt das Land Glenvore, wo der Wind noch in den Baumkronen singt und man noch Elfen und andere Wesen erahnen kann … 

Joran Elane hat am 03.10.2014 ihr erstes Soloalbum Glenvore (hier noch mal zum Nachlesen) veröffentlicht und ist Mitglied in der Band Elane. Sie kommt aus der Nähe von Wasserburg in Bayern und ihre musikalische Richtung ist Fantasy-Folk. Ich habe die Gelegenheit genutzt und ihr ein paar Fragen gestellt. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo Joran, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, um mir meine Fragen zu beantworten.

Joran: Hallo Jens. Gerne, ich bin sehr gespannt!

Ich finde das Album Glenvore sehr gut und es hat mich gleich gefesselt. Viele Instrumente und neben deiner Stimme ist die von Anton von Schwaneck zu hören. Wie lange hat die Produktion der CD gedauert?

Joran: Die Produktion hat 2 Jahre gedauert, wobei es immer zeitaufwendiger wurde. Im letzten Jahr habe ich bis zu 70 Stunden pro Monat daran gearbeitet.

Du bist Mitglied in der Band Elane und mit Glenvore hast du eine eigene CD auf den Markt gebracht. Wie ist es dazu gekommen, dass du ein Soloalbum gemacht hast? Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Anton von Schwaneck?

Joran: Ich habe einfach zu viele Ideen und zu wenig Zeit, als dass ich nur mit Elane veröffentlichen wollen würde. Außerdem ist ein ganz eigenes Soloprojekt auch etwas Wunderbares. Anton ist ein lieber Freund von mir. Wir sind ähnlich inspiriert und machen oft ganz kreative Dinge zusammen. Besonders Songs aus unseren Federn funktionieren meistens sehr gut.

In deiner Musik taucht man in die Welt von Elfen, Zwergen und anderen Wesen. Fantasy-Folk, wie kam es zu der Leidenschaft?

Joran: Ich glaube meist ist man schon von Kindheit an davon fasziniert oder eben nicht. Wahrscheinlich liegen die Wurzeln in alten Märchenerzählungen oder bei Ronja Räubertochter :). Ich mag es einfach sehr. Momentan lese ich noch mal den „Herr der Ringe“ …, Tom Bombadil und Goldbeere …, einfach wunderbar.

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„Joran Elane: Glenvore (Soloalbum 2014) 2nd Teaser“ direkt öffnen

Elane ist der Name der Band, in der du spielst und Joran Elane dein Künstlername. Glenvore und Cinnabar ferne Länder, in denen deine Geschichten spielen. Wie sind diese entstanden? Gibt es eine Geschichte dazu?

Joran: „Weit hinter den Bergen des Nebels liegt das Land Glenvore, wo der Wind noch in den Baumkronen singt und man noch Elfen und andere Wesen erahnen kann.

Wo Träume noch nicht vergessen und die Feuer nicht erloschen sind. Da wo die Wasse ewig fließen. Wohin wissen nur sie selbst, aber eines ist sicher … es wird ein guter Ort sein.“

Elane war eigentlich immer schon diese Sagengestalt die in ihrem Land Glenvore lebt. Sie ist auch ein Teil meiner Persönlichkeit. Darum wählte ich auch den Künstlernamen Joran Elane. Es macht einfach auch großen Spaß sich in solche Rollen reinzufühlen. Cinnabar hingegen ist Anton von Schwanecks Fantasieland. Er verkörpert einen Ritter.

„Nicht weit von Glenvore, liegt auch das Land Cinnabar und auf der alten Lichtung zwischen den Reichen, treffen sich ab und an alte Freunde und lassen ihre zauberhaften Weisen erklingen. Lieder für die Ewigkeit …“

So ist es, wenn wir zusammen singen.

Du schreibst deine Lieder alle selber. Wie entstehen diese und wie kommst du auf die Ideen dazu?

Joran: Ich glaube sie kommen aus dem nichts. Oft hat man aber auch vorher eine grobe Vorstellung: „Man müsste mal ein Lied über ein Thema schreiben.“ So war es zum Beispiel bei Winter’s night, da ich immer vorhatte ein Winter-/“Weihnachtslied“ zu schreiben. Im ersten Halbjahr der Produktion habe ich Ideen gesammelt und Melodien dazu auf ein Diktiergerät eingesungen. Dazu habe ich ein Buch, in dem ich Textideen sammle. Irgendwie schnürt man das alles dann immer weiter zusammen.

Viele schöne Stücke sind auf dem Album zu hören. Welches ist dein liebstes Stück und warum magst du es?

Joran: Vielleicht ist es das „Near by the fireside“. Es geht um Elben, Hobbits, Zwerge und Menschen und besingt einfach deren Herkunft und ein freundschaftliches Treffen. Irgendwie hat das eine sehr schöne Energie.

Glenvore-Art ist ein weiteres Standbein von Dir. Kann man deine Kunst irgendwo bestaunen? Machst du Ausstellungen oder kann man sie nur im Internet kaufen?

Joran: Momentan mache ich aus zeitlichen Gründen keine Ausstellungen, sondern zeige die Bilder nur im Internet.  glenvore-art.com/Design ist hier die richtige Adresse.

Wo kann man Dich auf der Bühne sehen? Kommst du auch mal in den Norden von Deutschland?

Joran: Im Moment ist hier nicht viel geplant. Falls es Konzerttermine gibt, erfährt man sie am schnellsten auf Facebook. Im Norden war ich mit Elane schon einige Male.

Was ist für die Zukunft geplant? Wird es ein Musikvideo von einem Lied der CD geben?

Joran: Wir hoffen es. Mal sehen, wann wir das hinbekommen. Ist ja leider meist sehr aufwendig, wenn es gut werden soll.

Hättest du drei Wünsche frei, welche wären das?

Joran: Ein Haus im Grünen (oder in Hobbingen), ein langes und glückliches Leben und den Weltfrieden.

Was möchtest du der Welt mal sagen?

Joran: Vielen Dank an alle, die mich bislang unterstützt haben. Und zwar mehr als ich erwartet hätte. Wir freuen uns über jede kleine Unterstützung, weil die Welt sonst kaum etwas von uns mitbekommt, da wir kein Label hinter uns haben. Vielen Dank also noch mal für jede kleine Hilfe!

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„Elane – Paperboat & Silverkite“ direkt öffnen

Vielen dank, dass du dir die Zeit genommen und mir meine Fragen beantwortet hast. Ich wünsche dir viel Glück in der Zukunft und noch viele wunderschöne Konzerte.

Joran: Ich danke auch Dir für die schönen Fragen und noch mal für die tolle Review! Alles Gute Dir und allen Lesern!

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Dieser Artikel wurde in „Band, Interview“ mit den Schlagwörtern Elane, Elfen, Fabelwesen, Glenvore, Interview, Joran Elane, Zwerge von Jens Peglow veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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