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Im Gespräch: Ghosttown Company über das aktuelle Album „Vagabond Kings“

Veröffentlicht am 29. April 2022 von Emanuel Winkler

Fünf Jahre nach ihrem Album „FolkRock“ hat die Ghosttown Company nun den nächsten Langspieler vorgelegt. „Vagabond Kings“ ist ein energiestrotzendes, elf Stücke umfassendes Gesamtwerk, welches neben vier traditionellen Stücken, vor allem Eigenkompositionen aus der Feder von Sänger Chris Fett beinhaltet. In einem schriftlichen Interview äußert sich die Band nun zur Entstehung ihres aktuellen Albums, wie sie die Pandemiezeit bisher gewinnbringend nutzen konnte und worauf man sich nun endlich wieder freuen darf.

Was könnt ihr uns hinsichtlich der Entstehung der Songs für „Vagabond Kings“ erzählen? Gab es ein vorgelagertes Konzept? Was war euer Antrieb hinsichtlich der Kompositionen?

Ein Konzept gab es tatsächlich nicht. Wir hatten aber für diese Produktion im Vorfeld wesentlich mehr Zeit für das Songwriting und haben auch einige der Songs im Vorfeld schon live testen können. Auch textlich haben wir eine größere Tiefe schaffen können, da wir auch hier einfach mehr Zeit für die Überarbeitungen hatten.

„Vagabond Kings“ wurde in den Infernal Forge Studios von Michael Langanki produziert und anschließend von Charles Greywolf (Powerwolf) gemixt. Wie kam die Zusammenarbeit zustande und was war anders im Vergleich zur Produktion von „FolkRock“?

Unser Sänger Christian hat schon seit 2009 in verschiedenen Projekten mit Michael Langanki zusammengearbeitet. Außerdem ist Michael auch unser Livetechniker. Die Aufnahmen mit ihm liefen sehr entspannt und vor allem ohne den üblichen Zeitdruck im Studio ab, das war wohl der größte Unterschied. Bei Charles Greywolf haben wir einfach angefragt, da wir wussten, dass er ein Studio im Saarland hat. Er hatte noch freie Termine und so kam der Kontakt zustande. Er hat hervorragende Arbeit geleistet. Der größte Unterschied ist wohl die Transparenz im Sound. Die Songs klingen insgesamt aufgeräumter. Das ist aber natürlich auch den ausgereifteren Arrangements geschuldet.

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Die Songs auf „Vagabond Kings“ atmen den Vibe schweißtreibender Liveshows aus jeder Note. Wie haben sich die letzten (Corona)Jahre, vor allem ohne Kontakt zu Livepublikum für euch gestaltet und bemerkbar gemacht?

Wir haben relativ schnell nach Beginn der Pandemie wieder angefangen zu proben. Unsere Pause betrug nur etwa 2 Monate. Wir haben uns vor jeder Probe von geschultem Personal testen lassen, das hatten wir uns so organisiert. Auch haben wir bereits im Sommer wieder Konzerte spielen können, so etwa in Magdeburg und in Trier. Für uns hatte sich lediglich die Intensität geändert. Wir haben auch 2021 noch 16 Gigs spielen können. Den Rest der Zeit haben wir in die Produktion der neuen CD investiert.

Für dieses und das kommende Jahr habt ihr bereits einige Liveshows in Planung. Worauf darf sich das Publikum nach langer Abstinenz besonders freuen?

Wir werden viel unterwegs sein, so wird es auch dieses Jahr wieder eine längere Tour im Sommer geben. Wir werden natürlich die neue CD promoten und viele der darauf enthaltenen Songs auch live spielen.

Mit „Alles nur ein Spiel“ findet sich ein deutschsprachiger Song auf dem Album. Woher rührt die Idee jetzt einen Song in eurer Muttersprache zu schreiben?

Die Idee dazu hatten wir schon länger. Allerdings sollte es zunächst ein Versuch sein aber die Reaktionen darauf nach den ersten Shows und CD Verkäufen sind sehr positiv. Sicher wird es nicht der letzte deutsche Song sein aber wir wollen auch nicht allzu sehr in den Gefilden anderer fischen. Es gibt ja viele Bands in der Szene, die das sehr gut machen. Außerdem klingt das dann schnell nach Schlager, das wollen wir definitiv nicht. Wir wollen unsere Einflüsse aus dem Rock nicht reduzieren, im Gegenteil.

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Welchen Platz nimmt „Vagabond Kings“ im Kontext eures Gesamtwerkes ein?

Einen sehr wichtigen, da es für uns die Bestätigung ist, dass wir keine Eintagsfliege sind. Wir haben vielen Widrigkeiten getrotzt und viel Arbeit auf uns genommen, um so weit zu kommen. „Vagabond Kings“ ist der Lohn dafür.

Fühlt euch frei alles zu ergänzen, was euch wichtig erscheint.

Wir freuen uns ganz besonders auf die nächsten Konzerte und Touren und danken allen, die zu unseren Konzerten kommen und so die Abende zu etwas ganz Besonderem machen! Schaut gerne mal auf unseren Internetpräsenzen vorbei, wir freuen uns!

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Dieser Artikel wurde in „Interview“ mit den Schlagwörtern Folk Rock, ghosttown company, Interview, Vagabond Kings von Emanuel Winkler veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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2 Kommentare zu „Im Gespräch: Ghosttown Company über das aktuelle Album „Vagabond Kings““

  1. Avatar pHqghUme meinte vor 12 Monaten:

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  2. Avatar pHqghUme meinte vor 12 Monaten:

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