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Hang Massive – Luminous Emptiness (2018)

Veröffentlicht am 31. August 2019 von Katharina Menzel

Mit Luminous Emptiness legen die beiden wohl bekanntesten Hang- und Handpan-Spieler der Welt ihr zweites Studioalbum nach. Schon der Titel lässt auf starke Kontraste und raffinierte Kompositionen hoffen – und so viel sei gesagt: Die Hörer werden nicht enttäuscht. Das britisch-schwedische Duo Hang Massive besinnt sich hier auf seine Wurzeln und rückt nach der Zusammenarbeit mit anderen Musikern wieder mehr das Instrument selbst in den Mittelpunkt der Arrangements.

Schon beim ersten Titel, End Of Sky, setzt gefühlt mit dem ersten Ton die Entspannung ein, man lehnt sich zurück und möchte keinen einzigen Ton verpassen. Die trotz des Erfolgs von Hang Massive immer noch ungewöhnlichen Klänge der New-Age-Instrumente verlangen nach bewusster Aufmerksamkeit – während der durchschnittlich 10 Minuten-Stücke entsteht das Gefühl, eine völlig andere (musikalische) Welt zu betreten.

 

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„Hang Massive – End of Sky [Official Video]“ direkt öffnen

 

The Secret Kissing of the Sun and Moon – sofort entstehen Bilder im Kopf von geheimnisvollen Rendezvous, verspielter und doch irgendwie verbotener Annäherung und ersten, zarten Berührungen. Melodieführung und Rhythmus verstehen es hervorragend, die einsetzende Gedankenflut in die für den Hörer richtigen Bahnen zu lenken.

Nach den ersten vier Titeln, bei dem das Hang bzw. die Handpan im Fokus stehen und eine ganz spezielle Mischung aus sphärischen Klängen und unaufdringlicher, doch eingängiger Elektromusik schaffen, legen die folgenden drei Stücke ihren Schwerpunkt mehr auf schnellere, hinterlegte Beats und zusätzliche Soundeffekte. Sudden beispielsweise setzt auf eine starke Rhythmik, The Heritage of Kings and Queens mutet zu Beginn ruhig an, wirkt aber durch die zusätzlichen Sounds eher belebend als entspannend.

Insgesamt ist Luminous Emptiness ein episches Album von hervorragender musikalischer Qualität, das den vorherigen Alben in nichts nachsteht. Jedoch sprechen die Live-Aufnahmen und Musik-Videos weitere Sinneskanäle an, was es noch leichter macht, sich von den aufwändig inszenierten Bildern und dem sphärischen Klangteppich mitreißen zu lassen.

Die beiden Musiker Danny Cudd und Markus Offbeat lernten sich in Indien kennen, wo sie häufig die Wintermonate verbrachten und ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Später zogen sie gemeinsam nach Großbritannien und veröffentlichten 2011 ihr erstes Online-Video Once Again, das sie schlagartig berühmt machte. Innerhalb kürzester Zeit hatte das einzigartige, bis dato nur Insidern bekannte Instrument eine riesige Fangemeinde. Ihre Inspiration ziehen die beiden Musiker aus den zeitlosen Weisheitslehren von Balanced View, einer globalen Organisation für menschliches Empowerment und sozialen Wandel.

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Titelliste:

1. End of Sky
2. Warmth of the Sun’s Rays
3. The Secret Kissing of the Sun and Moon
4. Luminous Emptiness
5. The Heritage of Queens and Kings
6. Sudden
7. Moon’s Reflection on Countless Ponds

Dieser Artikel wurde in „Rezension“ mit den Schlagwörtern Danny Cudd, Handpan, Hang, Hang Massive, Luminous Emptiness, Markus Offbeat von Katharina Menzel veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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