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The Fatty Farners ~ Down in the Streets (2011)

Veröffentlicht am 9. Februar 2014 von Jens Peglow

The Fatty Farmers haben es geschafft: Ihr Album, Down in the Streets, ist ein schönes Album geworden. Das finde ich auch gut so, denn mit ihrer Musik, Celtic-Rock-Folk-Punk, treffen sie das Herz von ihren Fans und das ist die Musik, die sie hören möchten. Nun erst mal ein Wort an die Band: Eso es un buen CD y escucho muy a menudo! Espero que llegue pronto a Alemania para dar un concierto. Yo luego paga una ronda de cerveza! (Üb. G.I.)

Die aus acht Musikern bestehende Band kommt aus Spanien, seit 2009 spielen sie zusammen und gaben ihre ersten Konzerte in und um Toledo, aus dessen Umgebung sie kommen. Ihr Debüt-Album kann sich sehen lassen und beim Anhören der Musik würde man nicht darauf kommen, dass die Jungs aus Spanien kommen, da ihr Englisch ohne Akzent sauber gesungen ist.

Das Cover ist in Erdfarben gehalten und die Band ist in Arbeitskleidung dargestellt, die zum Thema Farmer passt. Bei ihren Konzerten tragen sie natürlich auch ihre Farmersachen, die zu ihren Markenzeichen geworden sind. Die Musik der Band ist sehr weitläufig! Das geht von genialen Folksongs bis zum deftigen Rock, wobei es auch mal in Richtung Metal geht, also richtig rockig ist.

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„The fatty farmers-Island“ direkt öffnen

Als Opener erklingt Down in the Streets, ein rockig-folkiger Song. Banjo, Drums und E-Gitarre eröffnen das Lied. Ein schönes Lied, welches mit unterschiedlichem Tempo gespielt wird, mal rockig und dann auch mal folkig anzuhören ist. Wenn man von den beiden extrem kurzen, im Hintergrund stattfindenden Gesangseinlagen absieht, ist es ein instrumentales Stück. Das zweite Stück ist The Man of Glendalough und die Musik legt noch ein Zacken zu und wird sehr rockig, das sich in den nächsten Liedern auch nicht ändert.

Wild Ways to Galway ist ein wunderschöner Irish-Folk Song! Zum Anfang des Liedes hat man den Eindruck, es sei eine Aufnahme von einem Konzert. Man stelle sich vor, man steht etwas am Rand einer Festwiese, die von einem Wald umgeben ist. Das dumpfe Knallen eines Feuerwerks ist zu hören, das Raunen und Klatschen der Menschen, die Musik spielt und man kann den vom Wald zurückgeworfenen Hall hören. Das ist ein toller Effekt, der da eingebaut wurde. Nach ca. 40 Sek. verschwindet der Effekt und man hört die Musik auf gewohnter Weise. Nach dem Lied wird es wieder rockiger und The Fatty Farmers geben mit dem Lied Tomorrow wieder Gas, obwohl es zum Anfang verhalten beginnt.

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„The Fatty Farmers – Tomorrow“ direkt öffnen

Das letzte Lied auf dem Album ist Island und setzt einen schönen Abschluss: ein schöner Folk-Rock Song, der ruhig beginnt und sich langsam steigert. Die Band gibt noch mal alles und so entfaltet sich eine musikalische Heiterkeit.

Diese CD ist eine ausgewogene Mischung von Rock und Folk. Keine der beiden Musikrichtungen ist dabei zu dominant, sondern beide sehr ausgeglichen. The Fatty Farmers haben es geschafft, Rock und Folk zu verschmelzen, in Einklang zu bringen. Dass sie nicht nur Rock-Folk spielen können zeigen sie auch auf dem Album, denn der sogenannte Irish-Folk ist genau so zu hören wie Rock-Songs. Beim Hören der CD bekommt man schon Lust mitzusingen und zu tanzen. Bei einem Konzert bin ich mir sicher, dass das Publikum schnell begeistert ist, mitsingt, tanzt, springt, feiert und alles für den Moment vergisst.

Im Booklet sind alle Lieder zum Nachlesen und zum Mitsingen enthalten. Ich kann nur jedem das Album empfehlen und zum Kauf raten. Das sollte in keiner Sammlung fehlen!

 

Titelliste

  1. Down in the Streets
  2. The Man of Glendalough
  3. A Drunken Night in Temple Bar
  4. Homeless
  5. Welcome to Baja California
  6. The School Shooter
  7. Wild Ways to Galway
  8. Tomorrow
  9. Brisking your nights
  10. Island

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Dieser Artikel wurde in „Rezension“ mit den Schlagwörtern Celtic-Rock-Folk-Punk, Down in the Streets, Folk Rock, Irish Folk, Spanien, The Fatty Farmers, Toledo von Jens Peglow veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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