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David Hope – …and the Sea (2022)

Veröffentlicht am 30. September 2022 von Emanuel Winkler

„…and the Sea“ ist der Name des fünften Langspielers des irischen Songwriters David Hope, das am 16. September erschienen ist. Vier Jahre haben Fans des viel tourenden Sängers auf eine neue Veröffentlichung warten müssen und dürfen sich nun über ein Album freuen, welches zwischen whiskeygetränkten Selbstreflektionen und sehnsuchtsüchtigen Weiten changiert.

Aufgenommen und produziert wurde das Album von Christian Best in den Monique Studios in Midleton, Cork. Unterstützt wurde Hope dabei von Steffi Hess aus der Schweiz am Kontrabass und Gesang, aus Irland sind der Session-Musiker Kealan Kenny aus Cork an der E-Gitarre und Darragh Keary aus Limerick an den Tasten zu hören. Außerdem tritt Chris McCarthy aus Cork am E-Bass in Erscheinung. Christian Best steuert Schlagzeug und Percussion bei.

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Die Stücke auf „…and the Sea“ wirken kraftvoll, atmosphärisch und rau gleichermaßen. Ein voller, lebendiger Sound verschmilzt mit Hopes eindringlicher Stimme, die an manchen Stellen gar an einen Tom Waits erinnert. Schließt man die Augen, wähnt man sich an felsigen Küsten und stürmischer See, in schummerigen Bars und auf nächtlichen Streifzügen. Sein „Irischsein“ kann man zwar erahnen, doch der Gesamtsound von „…and the Sea“ klingt international, so könnte der großgewachsene Barde ebenfalls auf dem staubigen Seitenstreifen eines amerikanischen Highways zu finden sein.

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Stimmlich, aber auch in seiner Performance wirkt Hope nahbar und glaubwürdig. Die Meancholie, die jedem der Songs innewohnt springt über, biedert sich jedoch nicht an. Es erwächst das Gefühl, man könne ihm stundenlang zuhören, versinken und anschließend an der Bar gemeinsam der blauen Stunde entgegenfiebern.

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„…and the Sea“ ist ein äußerst reifes und gelungenes Gesamtwerk, mit vielen klassischen Songwriterelementen, getragen von einem großartigen Gesamtsound und einem Mann, der genau das tut, wofür er auf Erden zu sein scheint.

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Titelliste:
01. World Stopped Turning
02. …and the Sea
03. Lovers Leap (Coast of Clare)
04. Burning Question
05. Whiskey Mornings
06. Death and Taxes
07. No One To listen
08. Find Your Way Home
09. Moon And Back
10. Undefeated
11. Bad Year

Dieser Artikel wurde in „Rezension“ mit den Schlagwörtern Album, and the sea, David Hope, Review, Rezension, Singer / Songwriter von Emanuel Winkler veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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