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Also die Stones* sollten es schon sein!

Veröffentlicht am 6. Juli 2016 von Der Noebaer

(* auch austauschbar mit Mettalica / Iron Maiden / Red Hot Chilli Pepers / Black Sabbath u.v.a.) DSC_6281-1111

Dieses Jahr haben es viele Festivalbesucher besonders schwer.
Viel Regen umgibt sie… ja sogar… zum Teil mit gefährlichem Unwetter und sorgen leider so für keine unbeschwerte schöne Festival-Wochenenden.
Und irgendwie davon betroffen sind bisher leider die richtig großen Veranstaltungen. Die Mega-Events mit den „großen“ Bands… die so richtig teuer für uns sind. Die Veranstaltungen bei denen man noch andere 99.0000 Verrückte treffen kann – egal ob Rock am Ring oder Southside/Hurricane.

Aufgrund Unwetterwarnungen von Starkregen und Orkanböen kämpfen sie alle um einen guten Ablauf ihrer Veranstaltung. Denn jeder Abbruch eines Festivals bedeutet ja auch irgendwo Geldvernichtung… und nicht nur dass man seine Bands nicht mehr live erleben kann. Er verursacht eben auch Chaos auf und um das Festivalgelände und dies vor allem bei vorzeitiger Abreise… wenn auf einmal alle plötzlich und gleichzeitig weg wollen/sollen. Die Organisation solcher plötzlichen Massenabwanderungen bekommt man eben nicht so einfach in Griff… vor allem wenn die Besucher aufgrund Unwetter bedingter Umstände fliehen.
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Also brauchen wir eigentlich noch diese Massen-veranstaltungen mit dem Mega-Event-Erlebnis? Und wollen wir wirklich dahin? Klar, man will ja noch einmal die großen Bands mit ihren Hits hören und sehen… bevor sie alle aufhören. Doch warum? Warum zum 21mal dahin? Warum wollen wir nicht einfach nur gute Musik hören… und/oder Neues für uns entdecken?

 

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Denn: Gute Musik hat nichts mit Massenveranstaltungen zu tun… nicht mit der Menge an Zuhörer die zum Großteil auf eine Monsterbühne starren… wo Liliputaner Krach machen. Klanglich gute Musik & Bands kann man genauso… oder gar viel eher auf den kleinen Festivals finden. Die aufgrund viel Herzblut und vielen begeisterten Helfern zu einem Erlebnis unter Gleichgesinnten werden können. Wo alles noch beschaulich übersichtlich ist und man anschließend nach dem Gig mit der jeweiligen Band gemütlich ein Bierchen schlürfen und über ihre Songs diskutieren kann.

GZY_1711-11Ja… denn auf diesen Festivals kann man so viel erleben. Viel besser und in der Gesamtheit intensiver als auf den der großen Festivals. Und sogar für kleines Geld. Da kann man gleich noch ein zweites oder drittes Festival in Augenschein nehmen.

Vielleicht wäre es ja clever & smart für die nächsten Festivalsaison einfach mal damit zu planen und mehr auf die kleineren Open Air Veranstaltungen zu gehen – denn da wird man ganz bestimmt etwas andersartige Aha-Erlebnisse haben. Und genießen! Heho

Dieser Artikel wurde in „Allgemein, Tellerrand“ mit den Schlagwörtern Festivals 2016, Open Air Festivals von Der Noebaer veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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Ein Kommentar zu „Also die Stones* sollten es schon sein!“

  1. Avatar Kai meinte vor 10 Jahren:

    Ich finde das genauso wie der Autor. Mir ist eine Nähe zur Bühne und zu den Musikern wichtiger als das Megaevent. Ich will nicht stundenlang anstehen, um einen guten Platz mit realem Ausblick auf die Musiker zu haben. Wenn ich ein Konzert nur auf der Leinwand sehe, dann kann ich mir auch ne DVD daheim ansehen. Und ich lasse mich auch gern mal von neuen kleineren Bands überraschen und entdecke da vieles gutes neues.

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