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The Jeremiahs – The Jeremiahs (2014)

Veröffentlicht am 15. April 2015 von Jens Peglow
The Jeremiahs
The Jeremiahs

Die Band The Jeremiahs besteht  aus den Musikern Joe Gibney (Vocals, Whistle), Brian Corry (Tin Whistle, Flute, Fiddle), James Ryan (Guitar, Bouzouki) und Jean Christophe Morel (Fiddle). In Dublin gegründet spielen sie traditionelle irische Folkmusik. Schnell nach der Gründung 2012 ist die Band in der Dubliner Folk-Szene sehr populär geworden und hat schon in vielen Ländern Konzerte gegeben. Ihr Repertoire besteht aus alten und neuen Folksongs, die aus Irland, England und Schottland kommen. Da sie nicht, wie andere Bands einfach alles so spielen wollten, wie man es kennt, haben sie ihren eigenen, unverwechselbaren Stempel drauf gedrückt.

Mit einem Instrumentalstück beginnt das Album und mit einem eben solchen endet es. The Luggites ist ein fröhliches Stück und führt uns in die Welt des Quartetts ein. The Midnight Muse gibt noch  einmal richtig Gas zum Schluss. Insgesamt sind fünf gesangslose Titel auf der CD gebrannt, wobei mir die beiden namentlich genannten Werke am besten gefallen. Ich muss aber deutlich sagen: Die Musik hat ihren eigenen Charakter und die Tonfolgen sind manchmal etwas ungewöhnlich. Sie erinnert mich ein wenig an Davy Spillane und seinen beiden Alben Shadow Hunter und East Wind, die er vor seiner Riverdance Zeit aufgenommen hat. Auch er hat damals versucht seinen ganz eigenen Musikstil zu kreieren. Auch wenn es hier nicht ganz hingehört: Das Album East Wind wurde nach dem Ausstieg von Spillane beim Riverdanceorchester, Ende der 90`er hochgelobt und kostete bei Amazon 270,- Euro. Nach fast 20 Jahren auf dem Markt habe ich immer noch fast 30 Euro bezahlt! Nun aber zurück zum Album der Iren.

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„25 O’Clock“ direkt öffnen

Fünf Lieder werden gesanglich von Joe Gibney ausgekleidet. Er hat eine außergewöhnliche und markante Stimme. Das zweite Stück auf dem Silberling, Mary, hat mich umgehauen. Eine Gitarre beginnt leise sacht zu spielen und dann beginnt Gibney zu singen. Wow, dieses ruhige Lied hat mich getroffen und berührt. Ab der Mitte des Songs wird zwar das Tempo schneller, aber das Lied verliert nicht seine Genialität. Großes Kino und volle Punktzahl. Ein weiteres Hammerlied ist die Ballade The King Of Rome. Beide Stücke gehören zu meinen liebsten Tracks auf dem Silberling. Die anderen drei Werke gefallen mir auch sehr und sind sehr hörenswert.

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„Forgotten Sons“ direkt öffnen

Dieses Album kann ich zum Kauf empfehlen, auch wenn die Instrumentalstücke einen eigenständigen Charakter haben und nicht alles 100 prozentig harmonisch erklingt. Die Gesangsstücke sind dafür sehr harmonisch und werden mit viel Gefühl vorgetragen. Gerade die von mir genannten Werke sind Balsam auf der Seele und der eine oder andere wird den bekannten „Erpelpelz“ bekommen, vor allem bei The King Of Rome. Ich hoffe sie kommen einmal nach Deutschland, damit ich sie dann live erleben kann!

 

Titelliste

  1. The Luggites
  2. Mary
  3. Mayday
  4. Forgotten Sons
  5. 25 O`Clock
  6. Hogeye Man
  7. The King Of Rome
  8. Injee
  9. The North Sea Holes
  10. The Midnight Muse

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Dieser Artikel wurde in „Allgemein, Rezension“ mit den Schlagwörtern Dublin, Folk aus England, Irish and Scottish Folk, Irland und Schottland, The Jeremiahs von Jens Peglow veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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