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Harald Haugaard ~ Lys og Forfald (2015)

Veröffentlicht am 13. März 2015 von Jens Peglow
Harald Haugaard
Harald Haugaard

Heute am 13.03.2015 ist offizieller Verkaufsstart des Albums „ Lys or Forfald“ (Licht und Zerfall) des dänischen Musikers Harald Haugaard. Westpark Musik schreibt über ihn: Harald Haugaard zählt zu Dänemarks besten Musikern. Schon zwölf Mal gewann er den dänischen Musikpreis und ist auch im Ausland sehr bekannt, in Deutschland u. a. durch sein Engagement als künstlerischer Leiter des Folk Baltica Festivals. Im Jahr gibt er ca. 100 Konzerte in den verschiedensten Ländern. Vier Jahre hat er an dem Silberling gearbeitet und wurde in dem bekannten Medley Studio in Kopenhagen analog aufgenommen und gemischt. Beim Einspielen der CD half Helene Blum & Harald Haugaard Band und Gastmusiker. Alle Stücke des Albums hat der Musiker selber geschrieben und arrangiert.

Ich kannte den Künstler vorher nicht und war gespannt, was mich da erwartet. Ich wurde positiv überrascht, als ich mir die CD angehört habe. September ist der Opener des musikalischen Werkes und eine Gitarre beginnt sacht zu spielen und nach einer kurzen Weile gesellt sich eine Geige hinzu. Ein ruhiges Lied erklingt, das am Ende etwas schneller wird. Tanzbarer kommt der zweite Titel, Søstre og Brødre, daher. Die Instrumentalisierung nimmt zu und ein gefühlvolles Stück erklingt. Auf dem ganzen Album sind Instrumentalstücke gepresst, mit einer kleinen Ausnahme – Port Orford -. Bei dem Lied hört man kurz den Gesang von Helene Blum, der sich im Hintergrund hält, aber dem Song noch die gewisse Würze gibt.

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„Helene Blum & Harald Haugaard Quintet (12/18) – Port Orford“ direkt öffnen

Viele großartige Stücke sind auf dem Datenträger verewigt worden, zu denen auch Prelude und Nacht des Unbekannten zählen. Beim erstgenannten Lied dominiert ein liebevoll gespieltes Klavier, das zum Teil von einer Geige begleitet wird. Das letztere Werk ist zwar Voluminöser und es sind mehr Instrumente zu hören, wird aber auch ruhig, sanft und mit vorsichtiger Hand vorgetragen.

Schöne Melodien, sehnsüchtige und verträumte Stücke sind auf der Silberscheibe gepresst worden. Bei der Musik kann man nicht glauben, dass der Musiker aus Dänemark kommt, auch wenn man bei genauem Hinhören manchmal nordeuropäische traditionelle Musikeinflüsse erkennt. Nur durch das Hören der Musik hätte ich auf typische irisch- und schottische Folk Musik getippt.

Wer Musik zum Austoben erwartet, den muss ich enttäuschen. Die meisten Lieder sind ruhig gehalten und einige kommen mit normalem Tempo daher. Es ist ein Silberling zum Genießen und zum Runterkommen. Ein reicher und manchmal melancholischer Klang der Instrumente kommt aus den Lautsprechern und vereinnahmt einen. Für mich ist es ein gelungenes Album, das ich jedem empfehlen kann, der auch mal ruhige Musik mag.

 

Titelliste

  1. September
  2. Søstre og Brødre
  3. Port Orford
  4. Prelude
  5. Skye-Havnen
  6. Lys og Forfald
  7. Menuet til Hans
  8. Nacht des Unbekannten
  9. Åbne Øjne
  10. Little Girl
  11. Morgen

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Dieser Artikel wurde in „Allgemein, Rezension“ mit den Schlagwörtern Dänemark, Harald Haugaard, Helene Blum, Irische und schottische Musik, Lys or Forfald von Jens Peglow veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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