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Interview ~ Irish Stew

Veröffentlicht am 4. April 2014 von Jens Peglow

Die sechs Musiker von IRISH STEW, jeweils drei Frauen und Männer, kommen aus Windeck bei Köln und spielen eine Mischung aus Folk und Rock, wobei der Folk die größere Rolle spielt. Nun ist das zweite Album „Jump & Shout“ erschienen und das ich hier auch schon vorgestellt habe.  

Nun hatte ich die Gelegenheit der Band ein paar Fragen zu stellen, die ihr hier nachlesen könnt. Viel Spaß beim Lesen.

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„Dreams“ direkt öffnen

Ich möchte erst mal bedanken, dass ihr euch die Zeit nehmt, um mir ein paar Fragen zu beantworten. Irish Stew ist in Irland eine bekannte und beliebte Suppe. Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen? Gibt es da ein Bezug zur Suppe? Wie habt ihr euch gefunden?

Ja, ganz am Anfang gab es einen Bezug zum irischen Eintopf. Aber die Bandmitglieder, die diesen Namen ausgesucht haben, sind nicht mehr dabei.
Als einziges Gründungsmitglied ist Günter Koch noch immer Frontman der Band. Aber ihm gefiel der Name von Anfang an nicht. Jedoch musste er sich irgendwann der Tatsache der Bekanntheit dieses Namens fügen.
Jeder neue Musiker sollte besser als der vorherige sei. Und so haben die jetzigen Musiker sowohl das musikalische Können und den Anspruch an die Musik von IrishStew als auch die Qualität der Arrangements der Songs voran getrieben.

Auf eurem Album erklingt von ruhigen, gefühlvollen, balladenhaften Stücken bis zu tanzbaren Titeln ein großes Spektrum an Musik. Fünf Stücke sind von euch, sechs traditionelle Songs und eines von anderen Komponisten. Wie ist es zu der Zusammenstellung der Lieder auf der CD gekommen?

Die Vielfalt unseres Repertoires ist natürlich am besten auf Konzerten zu hören und zu sehen. Wir versuchen immer die Songs für das Publikum so zusammenzustellen, dass ein Spannungsbogen entsteht und die Zuhörer viel Spaß beim Tanzen, Mitsingen und -klatschen haben.
Unser Repertoire umfasst sehr verschiedene Stücke. Typische Stimmungslieder z.B. wie Whiskey in the Jar sind für eine CD aber unserer Meinung nach nicht so geeignet, sondern gehören auf die Bühne bzw. in den Pub. Deshalb haben wir für die CD Stücke ausgesucht, die etwas aufwendiger arrangiert sind und deshalb auch zu Hause beim ruhigen Zuhören so interessant sind, dass man sie gerne häufiger hört. Unsere eigenen Stücke sollten natürlich auf jeden Fall auf die CD, weil es die ja noch nicht gibt! In Zukunft wollen wir mehr und mehr unsere eigenen Sachen machen – das ist also erst der Anfang!

Einige Lieder auf der CD sind aus der eigenen Feder. Wenn ich das vierte Lied höre, erinnert mich das stark an die großen Tanzshows. Was inspiriert euch und woher kommen die Ideen zu den Stücken? Gibt es dazu Schlüsselerlebnisse?

Inspiration kann alles möglich sein. Natürlich auch andere Bands und auch die großen Tanzshows – alles, was das große Feld der irisch-keltischen Musik hergibt.
Aber ganz wichtig ist auch alles eigene, ganz persönliche Erleben. Und das kann vom Spaziergang bei sonnigem Wetter über Begegnungen bis zu politisch motivierten Inhalten alles sein.
Dreams z.B. entstand bei so einem sonnigen Spaziergang. Unsere Tochter Victoria war gerade geboren und schlief friedlich in ihrem Kinderwagen und ich wollte eine Melodie, die diese tiefe Zufriedenheit ausstrahlt. Texte macht dann meistens Günter dazu und den Rest arrangieren wir gemeinsam in der Bandprobe. Fertig ist der Song!

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„Dirty Old Town“ direkt öffnen

Euer Album ist hochwertig eingespielt und ich denke ihr habt auch viel Zeit für die Produktion investiert. Ist es euer Anspruch, hochwertige Musik zu machen?

Absolut! Für uns gehört Professionalität und Qualität genauso zu einem gelungenen Auftritt und zu einer CD wie Spaß und Spielfreude. Fehlt eins davon, ist es schon keine runde Sache mehr.
Tatsache ist, dass unsere Instrumentalisten alle ein klassisches Musikstudium absolviert haben und somit das professionelle Hinhören internalisiert haben.
Natürlich halten wir Feeling und Groove für die Bühnenshow und ebenso für eine CD-Einspielung für unverzichtbar.

Was gibt es Neues bei Irish Stew? Habt ihr was für die Zukunft geplant? Welches sind Eure nächsten Projekte?

Erst einmal werden wir einen neuen Gitarristen einarbeiten und mit ihm einige Auftritte absolvieren, weil Klaus uns leider verlässt. Und dann werden wir hoffentlich viele neue Stücke schreiben und eine Live-CD aufnehmen!

Was möchtet ihr der Welt, da draußen mal sagen?

Wir haben viele treue Fans da draußen, die uns bei Auftritten unterstützen und Spaß mit uns haben – Danke dafür!
Geht auf jeden Fall in Konzerte – auch wenn Ihr den Bandnamen noch nicht gehört habt. Es gibt so viele gute Bands außer den fünf/sechs, die man so kennt. Ein schöner Abend wird es allemal!

Danke das Ihr Euch ein wenig Zeit genommen habt und Ihr mir ein paar Fragen beantwortet habt. Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft und hoffe, dass ihr einmal in den Norden kommt und hier ein Konzert gebt.

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Dieser Artikel wurde in „Band, Interview“ mit den Schlagwörtern Band, Folk Rock, Folk-Music, Folk-Musik, Interview, Irish Stew, Jump & Shout, Windeck von Jens Peglow veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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