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Irish Stew ~ Jump and Shout (2013)

Veröffentlicht am 16. März 2014 von Jens Peglow

Irish Stew ist Irlands bekannteste Suppe und in Windeck, bei Köln, kann man zu dieser traditionellen Speise auch Musik von Irish Stew hören. Verwunderung!? Die Auflösung ist ganz einfach: Vor einigen Jahren haben sich Musiker zusammengesetzt und eine Band mit diesen Namen gegründet. Die sechs Musiker, jeweils drei Frauen und Männer spielen eine Mischung aus Folk und Rock, wobei der Folk die größere Rolle spielt. Nun ist das zweite Album erschienen und das möchte ich euch vorstellen.

Das erste Stück, Search Fort He Lost Penny/Jump & Shout vom Album Jump & Shout beginnt sehr fröhlich und mit viel Spielfreude. Gitarre, Drums und Cello beginnen das Lied energiegeladen und nach kurzer Zeit steigt die Geige mit ein sowie nach kurzem Spiel der Geige auch der Rest der Band. Im zweiten Teil des Titels büßt die Musik etwas von der Fröhlichkeit ein, aber die Stimme von Günter Koch fordert zum Tanzen auf. Dieses sehr tanzbare Stück ist ein schöner Opener der Silberscheibe und das nachfolgende Stück On the Road wird ruhiger gespielt und man kann sich bei einem Teller Irish Stew stärken, um Kraft zu tanken, für die nächsten, zum Tanzen animierenden Lieder.

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„Search for the Lost Penny / Jump & Shout“ direkt öffnen

Nach drei Minuten ist die Pause vorüber, Geige und Gitarre eröffnen Calliope House/The Cowboy Jig und die restlichen Instrumente lassen nicht lange auf sich warten. Langsam beginnend wird das Stück nach und nach schneller und jeder möchte sich zur Musik bewegen.

Dreams ist für mich das beste Lied auf der CD. Gitarre und Drums beginnen gefühlvoll zu spielen und nach einigen Tönen gesellt sich eine Geige liebevoll hinzu. Der liebevolle und sehnsüchtige Gesang von Stefanie Horn und das Spielen der anderen Instrumente machen das Lied zu einer runden Sache. Ein verträumtes Stück, das einen schnell in seinen Ban zieht, so dass man mit seinen Gedanken schnell woanders ist. Da kann man sich zurücklehnen, der Musik lauschen und dahin schweben. Es lohnt sich schon alleine wegen des Liedes, das Album zu kaufen.

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„Dreams“ direkt öffnen

Hervorheben möchte ich noch Foggy Dew. Die sanfte und klare Stimme von Stefanie beginnt ruhig. Kein Instrument stört dabei und man gerät schnell ins Träumen. Erst nach 45 Sekunden traut sich, ganz leise und zaghaft, ein Pipe zu spielen. Nach einer weiteren halben Minute wird diese Idylle durch ein Trommelsolo unterbrochen und alle spielen mit, die Musik wird schneller, Günter Koch übernimmt mit seiner kernigen Stimme den Frontgesang und Stefanie geht in den Backvocal. Das ist ein schöner Abschluss des Albums!

Dieser hochwertige Datenträger läuft zurzeit in Dauerschleife. Viele tanzbare Stücke sind zu hören und ebenso auch ruhige, balladenhafte Lieder. Das vierte Lied könnte locker in einer der großen Tanzshows gespielt werden, es ist voluminös und mit viel Energie geladen. Die ruhigen Passagen der CD sind mit viel Gefühl eingespielt worden. Ich hoffe die Band kommt mal in den Norden! Sechs der Titel sind bekannte traditionelle, fünf aus eigener Feder und eines von fremden Komponisten.

Mein Fazit ist eindeutig: Kauft dieses Album! Irish Stew ist mit ihrem zweiten Album ein großer Wurf gelungen. Könnte ich 10 Punkte verteilen, würden sie 8,5 bekommen!

 

Titelliste

  1. Search For The Lost Penny/Jump & Shout
  2. On The Road
  3. Calliope House/The Cowboy Jig
  4. King George/Drowsy Maggie/Jennies Chicken
  5. Twa Corbies
  6. Haughs Of Cromdale
  7. Dreams
  8. Poems Of War
  9. Matter Of Fackt
  10. The Raggle Taggle Gypsies
  11. Back Home To Derry
  12. Foggy Dew

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Dieser Artikel wurde in „Rezension“ mit den Schlagwörtern Celtic-Folk-Musik, Folk Rock, Folk-Music, Folk-Musik, Irish Stew, Irish-Folk-Music, Jump & Shout, Köln, Windeck von Jens Peglow veröffentlicht. Der Autor allein ist für den Inhalt verantwortlich. Lesezeichen setzen.
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